Akureyri - Die Stadt im Norden
Die zweitgrösste Stadt Islands nach Reykjavik hat nur 15 000 Einwohner.
Ihre Bedeutung als Handelszentrum erhielt sie mit dem Beginn des dänischen Handelsmonopols 1602; Akureyri entwickelte sich dank seines geschützen Hafens am Südende des Eyjafjördur.
Betrachtet man die Stadt vom gegenüberliegenden Fjordufer aus, sieht man auf den noch heute sehr betriebsamen Hafen - den Knotenpunkt der Region für Handel, Dienstleistungen und Verkehr.
Wer aus dem Landesinnern kommt, wo die Küche nicht gerade abwechslungsreich ist, wird es in Akureyri geniessen, unter mehreren Restaurants auswählen zu können. Ausserdem gibt es hier mehrere interessante Museen und einen schönen botanischen Garten.
Wenn Sie den einzigen Teil Islands besuchen wollen, der tatsächlich auf dem Polarkreis liegt, fahren Sie mit der Fähre von Dalvik zur Insel Grimsey, um die Mitternachtsonne zu erleben.
Der Botanische Garten wurde 1912 eröffnet. Neben der isländischen und arktischen Flora findet man auch Pflanzen aus südlicheren Regionen Europas. Allerdings handelt es sich dabei um solche Gewächse, die im Gebirge gedeihen und deshalb besonders widerstandsfähig sind.
Die Altstadt erstreckt sich am Fuss des Hügels in südlicher Richtung den Fjord entlang. Das älteste noch erhalte Gebäude Akureyri's, das 1795 für dänische Kaufleute erbaut Laxdalshus, steht in der Hafnarstraeti 11. Das Heimatmuseum zeigt eine Sammlung aller Gegenstände, die irgendwie mit Akureyri und seiner Geschichte zu tun haben.
Dies muss man gesehen haben ...
|
|