Athen - Von der Polis zur Metropolis von Griechenland
Athen ist die Hauptstadt von Griechenland sowie des Verwaltungsbezirkes Attika und wurde durch die Klassiche Zeit, Hellenistische Epoche, Römischen Herrschaft, Oströmisch-Byzantisches Reich, Fremdherr-schaften im Spätmittelalter, Herrschaft der Osmanen und von der Neuzeit zwischen Monarchie, Diktatur und Republik geprägt. Die Stadt, von der in der Antike wesentliche Beiträge zur Einwicklung der abendländischen Kultur ausgingen, ist heute das geistige kulturelle und wirschaftliche Zentrum Griechenlands.
Die Weltstadt, welche auf der nach Südosten gerichteten Gebirgsinsel Attika liegt, nimmt heute fast den gesamten, zum Saronischen Golf geöffneten Attischen Küstenhof ein. Die griechische Metropole wird im Osten vom 1027 m hohen Bergrücken Ymetos begrenzt. Im Nordosten vom 1110 m hohen Pentelikon, im Nordwesten vom 1413 m hohen Parnes und im Westen von den bis 467 m hohen Agaleos Bergen. Weithin sichtbare Landmarken innerhalb des heutigen Stadtgebietes sind die Akropolis (156 m) als Keimzelle Athens, der Pnyx (110 m) und zulezt der Lykavittos (277 m). Die Flussniederungen von Ilissos und Kifissos gliedern den Westteil der Stadt.
Von der Akropolis gleitet der Blick über die antiken Stätten, die Tempel, die Wandelhallen auf der Agora, über die Wohn- und Geschäftshäuser auf die umrahmenden Hügel Attikas bis zum Hafen Piräus. Athen gilt als Urbild der griechischen Polis, ohne die europäische Stadtkultur gar nicht denkbar wäre. Heutzutage nehmen Geschäftigkeit, Menschengedränge, Verkehrslärm, Smog als Schattenseite urbanen lebens in der Hauptstadt Griechenlands manchmal überhand, aber dann sollte man sich wieder auf jene Eigenschaften besinnen, die Athena als Schutzgöttin der Stadt verkörperte: Weisheit, Schünheit und Kampfesmut.